Kürzungswahn in Gaarden sichtbar machen – Beteiligt euch an der Posterkampagne vom Bündnis Stoppt den Kürzungswahn!

In den letzten Wochen haben wir im Stadtteil verschiedene soziale Einrichtungen besucht, um uns gemeinsam über die Haushaltskürzungen auszutauschen. Alle Einrichtungen haben berichtet, dass sie die Kürzungen zu spüren bekommen, entweder über ihre wegbrechende Finanzierung oder über sich verschlechternde Lebenssituationen ihrer Klient:innen und Besucher:innen. Insbesondere bei uns im Stadtteil hinterlassen die Kürzungen deutliche Spuren. Viele Gaardener:innen leben unter prekären Verhältnissen und sind durch die anhaltenden Preissteigerungen noch weiter unter Druck gesetzt. Durch die Haushaltskürzungen fallen notwendige Angebote und Unterstützung weg oder können nur durch die Mehr-Anstrengung der Kolleg:innen vor Ort aufrecht erhalten werden. Die Krisen- und Kriegskosten werden damit aktiv auf dem Rücken der Gaardener:innen von oben nach unten verteilt.

Um sichtbar zu machen, welche wichtigen und notwendigen Arbeiten durch die Kürzungen angegriffen werden, haben wir mit dem Stoppt den Kürzungswahn-Bündnis eine Plakatkampagne gestartet. Die Plakate sollen in ganz Kiel auf den sozialen Kahlschlag aufmerksam machen, von dem wir alle betroffen sind und gegen den wir uns gemeinsam zur Wehr setzen müssen. Auch in Gaarden hängen in verschiedenen sozialen Einrichtungen, Kitas, Schulen, Beratungsstellen, bei Treffpunkten und sozialen Angeboten die Plakate gegen Kürzungswahn. 

Auf den Plakaten können die Einrichtungen aufschreiben welche Angebote konkret verhindert oder bedroht sind. Außerdem gibt es ein Hinweis auf dem Plakat, wie wir uns gemeinsam gegen die Kürzungen wehren können. Und zwar verbündet in dem Bündnis und organisiert als Nachbar:innen in Gaarden und in ganz Kiel! 

Wenn ihr euch an der Kampagne beteiligen wollen, könnt ihr gerne Poster im Stadtteilladen Anni Wadle abholen.

They say cut back – we say fight back! Die solidarische Nachbarschaft gegen den Kürzungswahn organisieren!