Straßenfest am 1.Mai

Liebe Gaardener:innen, liebe Nachbar:innen, liebe Genoss:innen,

auch in diesem Jahr laden wir euch am 1.Mai zu unserem Straßenfest am Stadtteilladen Anni Wadle in die Kieler-Straße ein. Kommt gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und Familie zu einem solidarischen Beisammensein bei guter Musik, leckerem Essen und Getränken vorbei! Außerdem wird es ein Kinderprogramm sowie politische Reden und Infostände geben.

Dieses Jahr steht unser Straßenfest unter dem Motto „Kriege verweigern, Gerechtigkeit erkämpfen, den solidarischen Stadtteil aufbauen“.

Das Thema Krieg ist längst zu einer Alltäglichkeit in unseren Leben geworden. Weltweit müssen Menschen aufgrund von Krieg flüchten, das neue Wehrdienstgesetz bedroht das selbstbestimmte Leben junger Menschen und Kriege werden immer zu Lasten der arbeitenden Bevölkerung geführt. Wir wollen nicht länger zusehen, wie Geld für Waffen und Aufrüstung ausgegeben wird, während es kaum noch bezahlbaren geschweige denn guten Wohnraum gibt, Schulen und Sporteinrichtungen im desolaten Zustand sind und gesellschaftsrelevante Berufe in der Pflege, Erziehung oder sozialen Arbeit unter kompletter Unterfinanzierung leiden. Wir sagen Geld fürs Viertel statt für Bomben!

Kriege und soziale Ungerechtigkeiten können wir nur beenden, wenn wir uns zusammentun und gemeinsam für unsere Interessen kämpfen. Kommt zu unserem Straßenfest am 1.Mai und lasst und gemeinsam den internationalen Arbeiter*innenkampftag feiern und solidarisch für einen gerechten Frieden einstehen weltweit einstehen.

Wir fordern:
· Geld fürs Viertel statt für Bomben! Für Rüstung und Militär sind hunderte Milliarden da, während der öffentliche Bereich kaputtgespart wird. Das Geld ist da, muss aber umverteilt werden.
 
· Guten und bezahlbaren Wohnraum für alle! Schluss mit Immobilienspekulation und Luxus-Wohnungen in Gaarden – Wohnraum ist keine Ware.
 
· Soziale Sicherung statt Repression und Kontrolle! Soziale Probleme wie Drogenkonsum lassen sich nicht einfach verdrängen, sondern es braucht sichere Orte, Unterstützung für Menschen mit Suchterkrankung und eine Perspektive für die Menschen in Gaarden.
 
· Schluss mit den Angriffen auf die Arbeits- und Lebensbedingungen! Errungenschaften wie der 8-Stundentag, Teilzeitarbeit und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall müssen verteidigt werden.
 
· Gutes Leben für alle, statt Reichtum und Frieden für wenige! Wir wollen keine Angst mehr haben müssen vor Armut, Verdrängung oder Krieg, wir wollen ein Leben in sozialer Sicherheit, Würde und Selbstbestimmung!